Überzeugen im Internet – 5 Grundlagen für das perfekte Website-Konzept

von Marius Hanke | Refining Arts Blog
28.10.2017


Eine ansprechende Unternehmens-Website gehört längst zum selbstverständlichen Repertoire einer professionellen Außendarstellung – allein deshalb solltest du hier großen Wert auf ein stimmiges und kundenorientiertes Konzept legen. Deine Besucher sollen schließlich einen guten Eindruck haben und gleichzeitig die Informationen finden, für die sie gekommen sind. Wenn du die folgenden fünf Grundlagen berücksichtigst, kannst du dich perfekt gegenüber deinen Mitbewerbern positionieren:


1. Essenz

Lass die Besucher deiner Website spüren, was dein Unternehmen oder Produkt so einzigartig macht.

Kannst du die besonderen Stärken deines Produktes oder deiner Dienstleistung in wenigen Worten transportieren? Das ist wichtig, denn mit einem klar definierten Branding hebst du dich deutlich von der Konkurrenz ab und baust eine feste Kundenbindung auf – die dann übrigens auch weniger anfällig ist für aufreibende Preiskämpfe. Wenn du fest an dein Produkt bzw. deine Dienstleistung glaubst, dann kannst du dieses Gefühl auf deine Kunden übertragen. Du musst dir nur das Warum vergegenwärtigen und es anschließend spürbar machen.

Ruf dir ins Bewusstsein, was genau dein Unternehmen so einzigartig macht – und bring genau das mit deiner Website rüber. Das gilt natürlich für den Inhalt ebenso wie für die Optik.


2. Stil

Zeig dich von deiner besten (Web)Seite.

Der Stil deiner Website sollte immer den Wert deiner Leistung widerspiegeln. Wenn du ein hochwertiges Produkt anbietest, dann sollten auch Design und Sprachduktus entsprechend angelegt sein. Dazu gehören außerdem ein edles Logo, professionelle Bilder und eine klare Komposition. Du hast hier Gelegenheit, dich und dein Produkt von der besten Seite zu präsentieren – nutze diese Möglichkeit. Solltest du nicht über die notwendigen Skills verfügen, um deine Website auf dem Qualitätslevel deiner Kernkompetenz umzusetzen, übergib diese Aufgabe besser an Profis. Natürlich ist das eine Investition. Doch letztendlich kostet dich eine mühsam in Eigenregie zusammengeschusterte Website Zeit und wertvolles Renommee – und damit automatisch auch Umsatz.


3. Transparenz

Gewähr dem Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen.

Wenn jeder immer nur erzählt, wie toll und kompetent er doch ist, dann ist das vor allem eines: todeslangweilig. Natürlich hast du den ersten Ratschlag bereits beherzigt und hebst dich allein dadurch schon deutlich vom üblichen Blabla ab. Aber du kannst noch einen Schritt weitergehen, indem du den Besuchern deiner Website einen Blick hinter die Kulisse gewährst. Zeig ein paar Szenen oder Anekdoten aus dem Büroalltag bzw. aus der Produktion. Stell dich und deine Mitarbeiter vor – nicht nur als Repräsentanten deiner Firma, sondern auch als Menschen. Spannend ist zudem die Geschichte hinter deinem Unternehmen, mit ihren Erfolgen und auch ihren Herausforderungen. Wir neigen dazu, immer nur das Positive präsentieren. Doch gerade der problembewusste Umgang mit dem Negativen offenbart die wahren Stärken. Wenn du dich in einer schweren Phase befindest und Unterstützung suchst, wem würdest du eher trauen – dem perfekten Berater ohne jeglichen Makel oder jenem, der selbst schon einige Schicksalsschläge gemeistert hat.

Indem du die eben genannten Punkte in deinem Website-Konzept berücksichtigst, verleihst du deinem Unternehmen Persönlichkeit und schaffst Sympathien. Das hat in der Regel auch direkten Einfluss auf den Erfolg deines Geschäfts.


4. Usability

Sieh dein Website-Konzept aus der Sicht deiner Kunden.

Mach dir bitte immer wieder bewusst: Du siehst dein Unternehmen und damit auch deine Website auf eine andere Weise als deine Kunden. Das betrifft zum einen natürlich die Inhalte, die so verständlich wie möglich formuliert sein sollten. Fachwörter oder Hintergrundinfos, die für dich vielleicht selbstverständlich sein mögen, sind es nicht zwingend auch für deine Kunden. Umgehe also sprachliche oder bildungsbedingte Hürden, indem du deine Inhalte von der Warte deines potentiellen Website-Besuchers aus gestaltest. Sollte dir das schwerfallen, frag Freunde außerhalb deiner Branche, ob sie dir als Testleser helfen. So findest du heraus, wo eventuelle Schwierigkeiten liegen, und deine Homepage dann entsprechend anpassen.

Die Usability ist natürlich zum anderen auch elementar, wenn es um den Aufbau deiner Website geht. Gestalte dein Konzept und die Menüführung möglichst übersichtlich, sodass sich jeder schnell zurechtfindet. Und überprüfe diesen Aspekt – mithilfe von Freunden und anhand deiner Besucherstatistiken. Schließlich möchtest du ja nicht nur dich selbst, sondern auch und vor allem deine Kunden mit deiner Webpräsenz überzeugen. Eine eingängige Navigation ist dabei das A & O.


5. Flexibilität

Denk um, wenn die Umstände es sinnvoll erscheinen lassen.

Perfektionisten werden es vermutlich kennen: Nach langem Tüfteln hast du endlich ein großartiges Konzept entwickelt – vielleicht auch schon umgesetzt – und wartest nur noch auf die Jubelschreie derer, denen du dein Projekt vorstellst. Nur bleibt diese Begeisterung seltsamerweise aus. Stattdessen kommt verhaltenes Feedback mit Vorschlägen, was du verbessern könntest. Darunter vielleicht auch Hinweise, die du am liebsten gar nicht hören willst. Schließlich bist du ja überzeugt von deinen Ideen.

Ein gut gemeinter Ratschlag: Nimm dir dieses Feedback wirklich zu Herzen – denn nur so kannst du die Wirkung deiner Website verbessern. Was bringt dir das perfekte Konzept, wenn es im Hinblick auf deine Unternehmensziele nicht funktioniert? Konstruktives Feedback hilft dir dabei, die User-Seite zu verstehen. Und du musst ja auch nicht jeden Hinweis umsetzen, sondern bloß jene, die dir nach sorgfältiger Betrachtung sinnvoll erscheinen.

Nutze unbedingt auch Tools wie Google Analytics, um das Verhalten einer Website-Besucher auszuwerten. Versteh deine Website als einen kontinuierlichen Prozess. Denn nur wenn du flexibel bleibst und dein Marketing beständig an die Bedürfnisse deiner Kunden anpasst, kannst du auch dauerhaft erfolgreich sein.


Glückwunsch!

Glückwunsch, damit beherrschst du die wichtigsten Grundlagen für ein zielorientiertes Website-Konzept. Damit es auch im Gedächtnis bleibt, hier noch einmal die wesentlichen Punkte:

1. Essenz 
Zeig, was dein Unternehmen wirklich ausmacht.

2. Stil 
Präsentiere dich stimmig auf dem Qualitätslevel deiner Kernkompetenz.

3. Transparenz 
Erzeuge Sympathien, indem du einen Einblick hinter die Kulisse gewährst.

4. Usability 
Nutze die Sicht deiner Kunden, um deine Website optimal auszurichten.

5. Flexibilität 
Sieh dein Website-Konzept als beständigen Prozess.

Mit diesen Grundlagen kannst du dich mit deiner Online-Präsenz perfekt von deinen Mitbewerbern abheben. Solltest du Unterstützung bei der Planung, der inhaltlichen Konzeption oder der technischen Umsetzung Deiner Website benötigen, steht dir das Team von Refining Arts gerne zur Verfügung.

Ich bin sehr gespannt auf deine neue Website und wünsche dir viel Erfolg bei der Realisierung.


Marius Hanke

Marius Hanke ist selbstständiger Texter aus Essen und unser zuverlässiger Partner in Sachen Texterstellung, Storytelling und inhaltlicher Konzeptionierung.

Mehr Infos zu Marius unter: wortarbeit-hanke.de

Über den Autor


Marius Hanke

Texter @ Wortarbeit Hanke

Marius Hanke ist ein Mann der Worte und der Ideen. Als freier Texter und Konzeptioner hilft er Unternehmen dabei, sich selbst und ihr Produkt wirksam zu inszenieren – auf sämtlichen relevanten Kanälen. Gerne unterstützt er auch dich, wenn du gemeinsam mit Refining Arts eine neue Website oder einen Imagefilm planst.


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Refining Arts ist Dienstleister in den Bereichen Webdesign und Videoproduktion. Das Unternehmen wurde 2016 in Köln von den beiden Medienschaffenden Timo Semmler und Mattis Schaeffer gegründet.

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